Grundsätzliches zum Verladen

Nimm dir Zeit! Mit Termindruck im Rücken klappt´s bestimmt nicht besser.

Also ausreichend Zeit einplanen, Handy ausschalten und entspannt an die Sache rangehen.

 

Such dir einen Helfer.  Ziel soll es natürlich sein, das du irgendwann nicht mehr mit auf den Hänger gehen musst und dein Pferd einfach voraus schickst.  Am Anfang steht aber erst mal das Raufführen an und dazu brauchst du eine zweite, zuverlässige Person die an der  Rampe seitlich steht, das Pferd vorm abrutschen bewahrt und das Schließen und Öffnen von Stange und Tür übernimmt.

 

Handschuhe sind absolut Pflicht! Genauso, wie du deine Hände damit schützt, hat dein Pferd natürlich ein vernünftiges Halfter auf. Gegen ein Strick- oder Trainingshalfter drunter zum Führen spricht gar nichts, aber bitte nicht damit anbinden.

 

Setze dich und dein Pferd nicht unter unnötigen Druck. Je nach Tiefe des Problems, musst du dir eventuell Zwischenziele setzen. Ein Pferd, was noch nie entspannt auch nur einen Huf auf die Rampe gesetzt hat, wird in der ersten Trainingseinheit nicht komplett einsteigen. Also heißt z.B. das erste Trainingsziel: beide Vorderbeine stehen auf der Rampe und dein Pferd steht und wartet! Das reicht! Lieber ein kleines Ziel erfolgreich geschafft, als es dann weiter zu versuchen und frustriert abbrechen zu müssen. Motivation und ein gutes Gefühl ist alles...auch oder vor allem für uns Menschen.

 

Deine persönliche Einstellung spielt nämlich eine nicht zu unterschätzende Rolle!

Du weißt genau, was du tust! Du bist völlig überzeugt davon, dein gesetztes Zwischenziel zu erreichen. Du schaust nicht fragend auf dein Pferd, sondern bist entschlossen, konsequent und bleibst absolut fair.  Gefühlsausbrüche haben beim Training mit Tieren nichts zu suchen und glaub mir...für mich war und ist das eins der schwierigsten Dinge, die es tagtäglich zu meistern gilt.

 

Zeige deine mentale Einstellung auch durch deine Körpersprache! Der Chef der Herde schlurft schließlich auch nicht mit hängenden Schultern und krummem Rücken rum und erreicht so Respekt und Vertrauen. Wer Vertrauen vermitteln will, sollte auch dementsprechend selbstbewußt rüber kommen.